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Star Wars: Zero Company – 10 Dinge, die ich gerne vor dem Spielen gewusst hätte

Star Wars: Zero Company erklärt viele seiner wichtigsten Systeme nur oberflächlich. Diese zehn Tipps helfen euch dabei, Beziehungen schneller aufzubauen, eure Operator sinnvoll zu entwickeln und typische Fehler in den ersten Spielstunden zu vermeiden.

1. Sprecht nach jeder Mission mit eurer Crew

Einer der wichtigsten Tipps klingt zunächst banal: Redet nach jeder Mission mit allen verfügbaren Charakteren.

Auf der Karte erkennt ihr an den Sprechblasen, wenn neue Gespräche verfügbar sind. Diese Dialoge sind nicht nur für zusätzliche Hintergrundinformationen gedacht. Sie können Beziehungen voranbringen und sind teilweise Voraussetzung für Charakterquests.

Wer direkt von Mission zu Mission springt, kann dadurch Fortschritt liegen lassen. Gewöhnt euch deshalb früh an, nach jedem Einsatz einmal durch eure Basis zu gehen und alle neuen Gespräche mitzunehmen.

2. Nutzt die Lounge möglichst früh

Die Lounge ist gerade mit Blick auf Beziehungen deutlich wichtiger, als sie zunächst wirkt.

Eine gute Strategie ist, frühzeitig zwei Custom Operators und zwei Astromechs zu rekrutieren. Charaktere, die gerade nicht aktiv eingesetzt werden, können in der Den beziehungsweise Lounge trotzdem passive Beziehungs-EP sammeln.

Das ist besonders hilfreich, wenn ihr später möglichst viele Beziehungen maximieren oder auf die Platin-Trophäe hinarbeiten wollt. Ihr müsst dadurch nicht jeden Charakter permanent mit in den Einsatz nehmen.

3. Baut nicht jeden Operator zum Allrounder

Zero Company belohnt klare Rollen innerhalb eurer Gruppe. Statt sämtliche Fähigkeiten möglichst breit zu verteilen, solltet ihr eure Operator auf konkrete Aufgaben spezialisieren.

Ein Charakter kann beispielsweise für hohen Schaden zuständig sein, während ein anderer Deckung zerstört, Gegner kontrolliert oder das Team unterstützt. Je stärker sich eure Rollen ergänzen, desto leichter werden spätere Kämpfe.

4. Zweite Spezialisierungen verändern eure Builds deutlich

Im weiteren Spielverlauf könnt ihr eure Operator über zusätzliche Spezialisierungen wesentlich flexibler aufbauen.

Dabei entstehen sehr starke Kombinationen, beispielsweise:

  • Hawks als Medic / Gunslinger
  • Trick als Heavy / Soldier
  • Jae als Scout / Sharpshooter
  • Cly als Warrior / Assault
  • Kabb als Soldier / Scoundrel
  • Tel-Rea als Padawan / Wayseeker

Ihr müsst diese Kombinationen nicht exakt übernehmen. Sie zeigen aber gut, wie stark unterschiedliche Klassen miteinander synergieren können.

5. Analysiert die Gegner, bevor ihr einfach losballert

Gerade in schwierigeren Kämpfen solltet ihr euch kurz ansehen, welche Gegner vor euch stehen.

Achtet auf:

  • Lebenspunkte
  • Rüstung und Schilde
  • Droiden
  • Position und Deckung
  • besonders gefährliche Spezialgegner

Gegen Droiden und bestimmte technische Ziele kann beispielsweise Ion-Schaden besonders wertvoll sein. Auch Ray Shields können eure normale Angriffsstrategie verändern.

6. Konzentriert euren Schaden

Einer der klassischen Fehler in taktischen Spielen ist, fünf Gegner gleichzeitig anzuschießen.

Besser ist es meistens, einen Gegner möglichst vollständig aus dem Kampf zu nehmen. Jeder ausgeschaltete Gegner bedeutet schließlich eine Aktion weniger in der nächsten gegnerischen Runde.

Beginnt deshalb häufig beim schwächsten beziehungsweise gefährlichsten leicht erreichbaren Ziel und arbeitet euch anschließend weiter durch die Gruppe.

7. Zerstört Deckung, bevor ihr eure stärksten Angriffe benutzt

Deckung entscheidet viele Gefechte.

Habt ihr einen Operator, der Deckung zerstören oder Gegner aus ihrer Position bewegen kann, sollte dieser häufig vor euren eigentlichen Schadensausteilern handeln.

So verbessert ihr die Trefferchancen für den Rest des Teams und verschwendet eure stärksten Fähigkeiten nicht gegen schlecht erreichbare Ziele.

8. Forced Movement ist stärker, als es zunächst aussieht

Fähigkeiten, die Gegner bewegen, zurückstoßen oder ihre Position verändern, sind nicht nur nette Kontrolleffekte.

Ihr könnt damit Gegner aus Deckung holen, bessere Schusslinien schaffen und teilweise ganze Angriffsketten vorbereiten. Besonders in Kombination mit euren Nahkämpfern oder starken Fernkämpfern entstehen dadurch sehr effektive Züge.

9. Achtet auf Fähigkeitssynergien statt nur auf Rohschaden

Ein Skill mit dem größten Schadenswert ist nicht automatisch die beste Wahl.

Einige Kombinationen werden erst durch bestimmte Bedingungen richtig stark. Beispiele sind zusätzliche Aktionen, AP-Rückerstattungen oder Fähigkeiten, die gegen bereits geschwächte Gegner besonders effektiv werden.

Gerade deshalb lohnt es sich, beim Skillen nicht nur den einzelnen Angriff anzusehen, sondern zu überlegen: Welche Fähigkeit bereitet die nächste Aktion meines Teams vor?

10. Plant frühzeitig für Beziehungen und Trophäen

Wenn ihr ohnehin auf 100 Prozent oder die Platin-Trophäe gehen wollt, solltet ihr euch bereits während der Kampagne entsprechend vorbereiten.

Nutzt passive Beziehungspunkte, nehmt verfügbare Gespräche mit und ignoriert Charakterquests nicht über längere Zeit. Viele dieser Dinge lassen sich nebenbei erledigen, werden aber unnötig aufwendig, wenn ihr euch erst ganz am Ende darum kümmert.

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